Die erste Tour

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Auf in den Süden

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Roadtrip nach Spanien – so war der Plan

Osborne geht auf seine erste große Reise nach Spanien. Etliche Camping- /Stellplätze waren zuvor gebucht oder sorgfältig herausgesucht. Geplant waren für diesen ersten Roadtrip ca. 18 Tage und voraussichtlich ca. 3.200 km. Soweit der Plan – doch dann kam alles ganz anders… 

Tag 1

Anfang März 2022 | Spanien wir kommen …

Es war ein sonniger Tag. Wohl überlegt hatten wir alles gepackt, was man vermutlich so braucht, es fehlten nur noch ein paar Kapseln für die Kaffeemaschine und was zum Knabbern für die lange Fahrt. Da der Diesel zu diesem Zeitpunkt extrem teuer war, und wir ja auch noch das ein oder andere brauchten, legten wir einen ersten Stop in Wasserbillig in Luxemburg ein. Schnell war was eingekauft und der Kastenwagen vollgetankt. Ab hier hatten wir noch ca. 275 km bis zu unserem Tagesziel.

Dann ging es nach Frankreich und am späten Nachmittag landeten wir in Bannes auf dem Campingplatz Hautoreille.

Ein schöner Platz! Ganz ruhig. Es war noch Zeit für einen kurzen Spaziergang und ein wenig Arbeit, die ich in großen Teilen in meinem mobilen Büro erledige, dann wurde es Zeit was zu essen. Das erste mal konnte man die Stühle raus nehmen und mit dicker Jacke die Abendsonne genießen. Um 19.30 Uhr ging die Sonne unter – einfach nur schön.

Camping Hautoreille

Camping Hautoreille

Bannes | Frankreich 

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Unsere Meinung 

Sehr schön gelegener Platz. Sehr netter Empfang!

Tag 2

Am frühen Morgen fuhren wir weiter und machten noch einmal einen kurzen Stop zum Tanken in Langres. Hier wollten wir eigentlich unsere erste Nacht verbringen, denn hier gibt es einen Campingplatz direkt an der Festung. Doch der war leider noch geschlossen, wie ich zuvor vom Betreiber erfahren hatte.

Danach umrundeten wir diese wunderschöne Stadt entlang der alten Stadtmauer. Sie ist vier Kilometer lang, hat 12 Türme und 7 Tore und es gibt noch eine ganze Menge anderer Sehenswürdigkeiten. Leider war keine Zeit, denn bis zu unserem nächsten Ziel lagen noch satte 700 km vor uns …

Das nächste mal sehen wir uns Langres in jedem Fall an …

Langres

Langres

Frankreich | Département Haute-Marne | Region Grand Est

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Autobahn Frankreich

Heute machen wir Strecke

Wir passierten Dijon und durchqueren die Staus von Lyon. Auf der aufgewühlten Rhone, direkt neben der Autobahn, kreuzten einige Windsurfer. Der Wind wurde immer heftiger und Böen pusteten uns immer wieder auf die nächste Fahrspur. So ein Kastenwagen hat Angriffsfläche. Das Wetter wurde leider immer schlechter und schlechte. Die Vorhersagen deuteten für die kommenden Wochen nichts Gutes.

Leucate

Später ließen wir noch die Städte Montpellier, Béziers und Narbonne hinter uns. Endlich – gegen 18:00 erreichten wir Leucate und wir suchten direkt nach einem Campingplatz/Stellplatz. Doch alles war noch geschlossen! Nach einer zweifachen Rundfahrt fanden wir endlich einen Stellplatz!

Der Gesamt-Kilometerstand unseres Adria-Kastenwagens zeigte nun 9.999 km.

Wir standen sehr nah am Wasser und das Meer peitschte bereits Salzwasser und Sand auf die Fahrzeugfront. Es begann zu regnen und der Wind legte pfeifend zu. Schnell wurde es dunkel und kalt. Neben uns nur zwei riesige Expeditionsmobile – alles zu und keiner zu sehen. Vermutlich waren es rückreisende Überwinterer, wie so viele Wohnmobilisten, die uns am Tag entgegen kamen. Meine Tochter war schon eingeschlafen und ich hatte noch was für meine Kunden zu erledigen. Doch nach einer Weile wurde mir kalt, also Laptop zu und ab ins Bett.

Tag 3

Sturm – wir flüchten

Jede starke Welle vor uns bebte im Van und die Sturmböen peitschten gegen den Kasten. An einen ruhigen Schlaf war bei dem Geschaukel nicht zu denken.

Es war sehr kalt. Wir mussten mit unseren zwei 11 kg Gasflaschen für die noch bevorstehende Reise haushalten und hatten die Heizung aus. Aber morgens gegen 4:00 Uhr machte ich kurz den kleinen *Heizlüfter an. Dank Wechselrichter und Lithiumbatterien war das kurzzeitig ohne Probleme möglich.

Wach waren wir ja sowieso schon, also beschlossen wir zu flüchten!
Es schüttete wie aus Eimern. Der Stellplatz war schon sehr hoch überflutet und eine starke Sturmböe riss mir fast die Fahrertür gegen die Schrankenanlage, als ich draußen den Code eingeben musste. Jedenfalls brauchte ich jetzt nicht mehr zu duschen. Der Ganze Ort war eine riesige Pfütze. Wir konnten kaum etwas sehen und flüchteten nach Spanien …

Roses – kannst du knicken

Viele Jahre ist das her, da fuhren wir mit dem ersten eigenen PKW nach Roses an die nördliche Costa Brava und machten dort Urlaub. Ich war schon sehr gespannt was sich dort über die Jahrzehnte verändert hat, denn hier sollte unser nächstes Ziel liegen. Also buchte ich schon Zuhause einen Campingplatz mitten im Ort.

Doch was machst du bei diesem Scheißwetter in Roses? Nichts!

Also fuhren wir weiter, einfach dran vorbei ohne festes Ziel. Auch die anderen Küstenorte mussten wir wegen der Sturmlage links liegen lassen. Wir hatten keine andere Wahl. 

Barcelona – Nee, nur bei Sonne!

Barcelona

Hoffnung – ein blaues Loch

Doch in der Ferne sollte besseres Wetter auf uns warten …

Und tatsächlich, irgendwann konnten wir ein blaues Loch am Horizont entdecken und strandeten im Ortskern von Peñíscola.

 

Nach Peñíscola
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